Was ist ein Managed Cluster?
Ein Verbund mehrerer Server, der als ein System arbeitet – geplant, aufgebaut, überwacht und gewartet von uns. Sie nutzen die Infrastruktur, wir verantworten Verfügbarkeit, Updates, Monitoring und Support zum monatlichen Festpreis.
Wie funktioniert ein Proxmox HA Cluster?
Mehrere Proxmox-VE-Nodes sind über Corosync verbunden und bilden ein Quorum. Der Proxmox HA Manager überwacht die virtuellen Maschinen und startet sie beim Ausfall eines Nodes automatisch auf einem verfügbaren Node neu. Details: Managed Proxmox Cluster.
Was passiert, wenn ein Server ausfällt?
Der Cluster erkennt den Ausfall, der HA Manager startet die betroffenen VMs auf den verbleibenden Nodes, und der Loadbalancer nimmt den Node aus der Verteilung. Parallel wird unsere Bereitschaft alarmiert und stellt die Redundanz wieder her – Ihre Anwendung läuft währenddessen weiter.
Wie viele Nodes benötigt ein Proxmox Cluster?
Für echte Hochverfügbarkeit mindestens drei – so bleibt bei Ausfall eines Nodes eine Mehrheit (Quorum) entscheidungsfähig. Zwei-Node-Setups sind mit externem Quorum-Device möglich, für geschäftskritische Anwendungen empfehlen wir jedoch drei Nodes.
Was kostet ein Managed Proxmox Cluster?
Managed Cluster starten bei 399,99 € netto monatlich (Essentials: 3 Nodes mit Ceph-HA-Storage, vollständig managed). Das Business-Paket mit 6 Nodes über 2 Standorte, SLA-Reports und Monitoring kostet 1.099,99 € netto, Enterprise-Setups kalkulieren wir individuell. Nach dem kostenfreien Erstgespräch erhalten Sie ein Konzept mit monatlichem Festpreis.
Wo stehen die Server?
Ausschließlich in deutschen Rechenzentren. Verarbeitung und Speicherung finden vollständig in Deutschland statt – DSGVO-konform mit AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO.
Ist ein HA Cluster automatisch ein Backup?
Nein. Replikation schützt vor Hardware-Ausfall, repliziert aber auch Fehler: Ein versehentliches Löschen liegt sofort auf allen Kopien. Deshalb gehört zu jedem Managed Cluster eine getrennte Backup-Infrastruktur mit Restore-Tests.
Können bestehende virtuelle Maschinen migriert werden?
Ja. Bestehende VMs übernehmen wir aus praktisch jeder KVM-basierten Umgebung, inklusive Netzwerk- und Storage-Konfiguration. Wo möglich migrieren wir live, sonst mit kurzer, planbarer Umschaltzeit und Rollback-Plan.
Können VMware-Systeme zu Proxmox migriert werden?
Ja – das ist eines unserer häufigsten Projekte. Analyse, Sizing, Aufbau, Migration, Tests und Cutover übernehmen wir vollständig betreut. Den Ablauf finden Sie unter VMware zu Proxmox.
Wird Ceph als Storage eingesetzt?
Ja, für Cluster mit hohen Anforderungen an Redundanz und Skalierung. Für kompaktere Setups setzen wir alternativ auf ZFS mit Replikation. Was passt, entscheidet Ihr Lastprofil – Details unter Ceph Cluster.
Wie werden Updates durchgeführt?
Rolling: Node für Node wird aus dem Verbund genommen, aktualisiert, getestet und wieder eingegliedert – per Live Migration ohne Wartungsfenster für Ihre Nutzer. Kritische Sicherheitslücken patchen wir mit Vorrang.
Gibt es 24/7 Monitoring?
Ja. Hardware, Virtualisierung, Dienste und Netzwerk werden rund um die Uhr überwacht, mit automatischer Alarmierung und Rufbereitschaft – auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
Was passiert bei einem Hardwareausfall?
Der Cluster übernimmt automatisch: VMs starten auf den verbleibenden Nodes, Ihre Anwendung läuft weiter. Unser Betriebsteam analysiert den Defekt, tauscht die Hardware und gliedert den Node wieder ein – dokumentiert im Nachbericht.
Können bestehende Cluster übernommen werden?
Ja. Nach einem Audit binden wir die Umgebung an unser Monitoring an und übernehmen den Betrieb – wie sie ist oder mit schrittweisem Umbau Richtung Zielarchitektur.
Welche SLA wird angeboten?
Verfügbarkeitsziele, Reaktionszeiten nach Prioritätsstufen, Servicezeiten und Eskalationswege legen wir im Betriebsvertrag fest – abgestimmt auf Ihre Anwendung statt als Einheitspaket.